Kenia – ein Urlaubsparadies Afrikas

flickr_359605742.jpg
© prilfish

Das Urlaubsparadies Kenia im Osten Afrikas beeindruckt durch seine Vielfalt. Allein der landschaftliche Reichtum ist überwältigend: Das erste, was die meisten Urlauber von Kenia sehen, ist die tropische Küste mit Palmen gesäumten Sandstränden. Hier liegt die Küstenstadt Mombasa.
Sie ist die älteste Stadt des Landes mit einem reichen historischen und kulturellen Erbe. An der Küste begannen auch die ersten europäischen Entdecker ihre Expeditionen, bevor sie immer weiter ins Landesinnere vorstießen.
Wer von der Küste aus in Richtung Inland fährt, trifft auf schier endlose, von Hügelketten und erstarrten Lavaströmen durchzogene Dornbuschlandschaften. Hier befindet sich der größte Nationalpark Kenias, der Tsavo-Nationalpark, aufgeteilt in einen Ost- und einen Westteil. Im Grenzbereich zum Nachbarland Tansania beginnt das Gebiet der Massai, des berühmten Nomadenvolkes, welches bis heute seine Traditionen bewahrt und in bunte Gewänder gehüllt mit seinen Rinderherden die Ebenen Südkenias durchzieht.

Auch Kenias Hauptstadt Nairobi war einst das Land der Massai: Die modernste Metropole Ostafrikas mit heute rund 3 Millionen Einwohnern war Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr als ein abgelegenes Eisenbahnlager.
Die Massai führten hier ihre Rinder zur Tränke und nannten das sumpfige Gelände "Enkare Nyrobi", den Ort des kühlen Wassers. Wer heute durch das Stadtzentrum mit modernen Wolkenkratzern und historischen Gebäuden aus der Kolonialzeit spaziert, kann kaum glauben, dass Nairobi vor 100 Jahren nur ein unbedeutendes kleines Örtchen war.

Nairobi ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Rundreise durch Kenia: Nördlich von Nairobi, selbst auf 1.650 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, schließt sich das grüne hügelige Hochland um den Mount Kenya an – den mit 5.199 Metern zweithöchsten Berg Afrikas.
Weiter nördlich beginnen die trockenen, dünn besiedelten und ursprünglichen Halbwüstenlandschaften Nordkenias. Während um den Mt Kenya herum noch Kaffee, Getreide und Früchte angebaut werden, ist der Norden des Landes die Heimat von Nomadenvölkern, wie den Samburu, deren Lebensgrundlage die Zucht von Rindern und Kamelen darstellt.


Leave a Reply

Impressum